Johannes Grützke · Vita

1937  geboren in Berlin

1957 - 64 Studium an der Hochschule

für Bildende Künste, Berlin-West,

Meisterschüler von Prof. Peter Janssen

1962  Schüler von Oskar Kokoschka in Salzburg

1964  erste Einzelausstellung in der Galerie Pro,

Bad Godesberg

1968  Aufnahmen zum Fernsehfilm

„Die Erlebnisgeiger“ von Heinz Diekmann

1969  Einzelausstellungen:

Neue Münchner Galerie, München

Galleria La Bertesca, Genua

1972  Einzelausstellung in der Nürnberger Oper

1973  Mitbegründer der „Schule der Neuen

Prächtigkeit“ in Berlin-West

Einzelausstellung Galerie Brusberg, Hannover

1974  Erste Retrospektive in Berlin, Freiburg,

Nürnberg, Mannheim

1975  Retrospektive der Druckgraphik, Galerie Holecek, Freiburg

1976  Einzelausstellungen:

Galerie von Bartha, Basel

Galerie Heike Curtze, Wien

1976/77 Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg

1977  Zweite Retrospektive im Kunstverein Braunschweig

1978  Retrospektive der Druckgraphik in der Städtischen Galerie Wolfsburg

1979  Uraufführung von „Die Schaukel”, Revue von Johannes Grützke und Barbara Naujok

im „Metropol” am Nollendorfplatz, Berlin.

Erster Preis für ein Altarbild der Schlosskapelle in Gifhorn mit „Der ungläubige Thomas”

1979 - 97  Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Zadek an verschiedenen Bühnen

in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Wien und Paris.

1980  Auftrag zu einem Tafelbild für die St.-Martin-Kirchengemeinde, Märkisches Viertel, Berlin.

Erster Preis beim Wettbewerb zur Bemalung einer Hauswand am Checkpoint Charlie, Berlin

Uraufführung der Oper „Im Fundbüro“ von Johannes Grützke und Tilmann Lehnert

im Café Einstein, Berlin

seit 1980  Zahlreiche Bühnenbilder fürs Staatstheater Stuttgart, Freie Volksbühne, Berlin,

Deutsches Schauspielhaus, Hamburg und BurgtheaterWien

1981  Einzelausstellung Galerie Etienne de Causans, Paris

1982  Einzelausstellungen:

Kunstverein, Neustadt/Weinstraße

Ladengalerie Müller Berlin

1984  Einzelausstellungen:

Galerie Gunzenhauser, München

Nationalgalerie, Berlin

Erster Preis im Wettbewerb „Künstlerische Gestaltung des Magdeburger Platzes“ der Internationalen Bauausstellung (IBA) Berlin, gemeinsam mit dem Architekten H. Nielebock

1985  „Der nackte Mann“ Pinselzeichnungen, Ladengalerie Müller, Berlin

1985 - 89  künstlerischer Berater am Deutschen Schauspielhaus, Hamburg

1986  Einzelausstellungen:

Asperger & Bischoff Gallery, Chicago

Galerie Hilger, Wien

Heitland Foundation, Schloß Celle

1987  Dozent an der Sommerakademie für Bildende Künste, Salzburg

Einzelausstellung Salzburger Landes-Hypothekenbank, Salzburg

Gewinner des Ideenwettbewerb der Stadt Frankfurt  a. M. für ein 33 x 3 m

großes Wandbild für die Frankfurter Paulskirche

1989  Ausführung des Frieses „Der Zug der Volksvertreter“ für die Paulskirche

im Künstlerhaus Bethanien, Berlin-Kreuzberg

1989 - 1991 Teilnahme an der Ausstellung „Eberhard Roters zu Ehren“, Berlinsche Galerie, Berlin

Ausstellung „Malerei“ mit Gotthard Graubner und Gerhard Richter, Kunsthalle Nürnberg

1990  Teilnahme an der Ausstellung „Kunstszene Berlin 86 – 89“, Berlinsche Galerie, Berlin

und an der Ausstellung „Berlinische Kunststücke“ im Museum der Bildenden Künste, Leipzig

Gründungs- und Vorstandsmitglied (bis 1998) des Künstlersonderbundes

in Deutschland, Berlin

Einzelausstellungen:

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Kunsthalle Kiel und Schleswig-Holsteinischer Kunstverein, Kiel

Ausstellungszentrum im Kroch-Haus, Leipzig

1992  Einzelausstellung Städtische Galerie und Kunstverein Wolfsburg

1992 - 2002 Professur für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

1993  Vorstandsmitglied der Daniel-Chodowiecki-Stiftung, Berlin.

Gründungs- und Vorstandsmitglied der Schadow Gesellschaft e.V., Berlin

 Ausstellung Kunstverein Coburg (mit Werner Tübke)

1995  Gründung des Goethe Verlages Berlin mit Tilmann Lehnert.

Am 16. September Aufführung des Stücks „Im Hause der Gerechtigkeit“ für Jutta Limbach

Einzelausstellungen:

Wilhelm-Busch Museum, Hannover

Galerie Markt 21, Weimar

1996  Medaillons (Emaille auf Metall) für einen der drei Lichthöfe im „Specks Hof”, Leipzig

Einzelausstellung Ladengalerie Müller „Existenzbedenker“

1996 - 98 Arbeit am dreiteiligen Majolika-Relief „Morgen brechen wir auf”

für die Fassade des Bürgersaales in Konstanz zur Erinnerung an Friedrich Hecker

und die Badische Revolution 1848/49

1997  Einzelausstellungen:

Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen

Kunsthalle Wilhelmshaven

Galerie Bernsteinzimmer, Nürnberg

Schadow-Haus, Berlin

1998  Gründung der Literaturzeitschrift „Der Prager” mit Christoph Haupt in Nürnberg

Einzelausstellungen:

Badisches Landesmuseum, Karlsruhe

Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main

1999  Teilnahme an der Ausstellung „Aus den Ateliers der Neuen Prächtigkeit“

zusammen mit Uwe Bremer, Jan-Peter Tripp und Wainer Vaccari
in der Galerie Steinrötter, Münster

Einzelausstellungen:

Kunstverein Marburg

Städtisches Museum Schloß Morsbroich, Leverkusen

2000  Einzelausstellung Museum Folkwang, Essen

2001  Einzelausstellungen:

Cubus-Kunsthalle, Duisburg

Galerie Brockstedt, Hamburg

2002  Einzelausstellung Ladengalerie Müller Berlin, Ölbilder 2000-2001

Großes Bundesverdienstkreuz

2003  Retrospektivausstellung, Schloss Moirsbroich

Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg

Kunstpreis der Stadt Darmstadt

Einzelaustellungen:

Schloss Fachsenfeld, Aalen-Fachsenfeld

Ladengalerie Müller Berlin, Stillleben

2004  Einzelausstellungen:

Freie Akademie, Hamburg

Galerie der Stadt, Mainz

2005  Einzelausstellung Galerie Giesler, Villa Kellermann, Potsdam

2006  Retrospektive im Kunsthaus Apolda Avantgarde, Apolda

2007  Retrospektiven zum 70. Geburtstag:

Georg Kolbe Museum, Berlin

Schloss Gottorf, Schleswig

Galerie Schwind, Leipzig

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg

2009  Ladengalerie Müller Berlin „Die Haltung der Batseba“

2011 - 12  Die Retrospektive, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Übergabe des schriftlichen Vorlasses

Ausstellung Galerie Atzenhofer Nürnberg

2012  Hannah Höch-Preis des Landes Berlin für das Lebenswerk

Einzelausstellungen:

Kunstverein Marburg

Galerie Schwind, Frankfurt am Main

Stadtmuseum, Berlin

Ladengalerie Müller Berlin, Pastelle

Retrospektiv-Ausstellung, Ephraim-Palais, Berlin

2013  Einweihung des Saals „Paulskirche“ im Justizministerium zusammen

mit Bundesministerin Leutheusser-Schnarrenberger, ausgestattet mit Bildern

aus Grützkes Druckgrafikzyklus „Zug der Volksvertreter“

Einzelausstellung Ladengalerie Müller, Berlin

 Ausstellung, Unser Schadow, Gratulationen zum 250. Geburtstag

„Menschenbilder“ Kallmann-Museum, Ismaning

2014  RathausART Nürnberg, Galerie Atzenhofer

2015  Galerie Schwind, Frankfurt am Main

Kulturverein Borgholzhausen

2016  Galerie Atzenhofer, Nürnberg

Johannes Grützke in der Villa Schöningen, Potsdam

2017  Johannes Grützke – Der Pinsel hat gesprochen, Museum MORE, Gorssel, Niederlande

Verstorben am 17. Mai in Berlin

„Kunst ist nicht modern, sondern immer!“, Museum Gunzenhauser, Chemnitz

Johannes Grützke, Selbst, Tuschzeichnung

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